Der Freistaat Sachsen ist im vergangenen Jahr an 31 Unternehmen unmittelbar beteiligt gewesen. Das geht aus dem Beteiligungsbericht 2025 hervor, den Finanzminister Christian Piwarz (CDU) dem Kabinett vorlegte. Demnach hält das Land ein Nennkapital von rund 594 Millionen Euro. In den Beteiligungsunternehmen mit Sitz in Sachsen waren zum Stichtag 31. Dezember 2024 mehr als 5.800 Menschen beschäftigt.
«Es geht um das Gemeinwohl des Landes»
Nach Darstellung des Finanzministeriums dienen die Beteiligungen nicht in erster Linie finanziellen Interessen, sondern wichtigen Landesaufgaben. «Jede Beteiligung dient einem oder mehreren wichtigen Landesinteressen. Es geht um nichts Geringeres, als um das Gemeinwohl des Landes», sagte Piwarz. Ohne die Beteiligungen wäre Sachsen in jeder Hinsicht viel ärmer. So würde etwa das kulturelle Erbe gepflegt, Infrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung gesichert und Umweltforschung unterstützt.