Nach einem dreitägigen Streik im sächsischen Regionalverkehr fahren Busse, Straßenbahnen und Elbfähren am Samstagmorgen voraussichtlich wieder planmäßig. «Nach Ende der Nachtschichten gehen wir davon aus, dass der Verkehr regulär wieder anläuft», sagte der zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretär Sven Vogel der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Warnstreiks bis zur nächsten Verhandlungsrunde im Mai seien aber möglich. Es gebe nach wie vor kein verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite.
Seit Mittwochmorgen hatten Beschäftigte der Regionalverkehrsunternehmen in mehreren Landkreisen und in den Städten Dresden und Chemnitz - mit Ausnahme der städtischen Verkehrsbetriebe - ihre Arbeit niedergelegt. Pendlerinnen und Pendler mussten vor allem in ländlichen Regionen mit Ausfällen rechnen, einige Betriebe legten Notfahrpläne auf.