Bundesweit nimmt die Zahl der Täuschungsversuche bei theoretischen Führerscheinprüfungen zu – in Sachsen ist sie im vergangenen Jahr allerdings leicht gesunken. Dort wurden 80 Fälle aufgedeckt, im Vorjahr waren es 88, wie aus Zahlen des TÜV-Verbands hervorgeht. Die meisten Täuschungsversuche wurden in Nordrhein-Westfalen registriert (1.378), danach folgen Berlin (497) und Bayern (449).
In ganz Deutschland wurden 4.239 solcher Betrugsfälle erfasst. Damit bleibt Prüfungsbetrug nach deutlichen Zuwächsen in den Vorjahren ein Thema (2024: 4.198; 2023: 3.759 Fälle).
«Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich der Prüfungsbetrug nach einem starken Anstieg in den Vorjahren auf einem hohen Niveau stabilisiert», sagte Fani Zaneta vom TÜV-Verband. Gleichzeitig gebe es vermutlich ein großes Dunkelfeld, weil nur ein Teil der Täuschungen entdeckt werde.