Vorhang auf für die besten Radiomacherinnen und Radiomacher Deutschlands: In Hamburg ist der Deutsche Radiopreis in zehn Kategorien verliehen worden. «Es sind die Radio-Oscars - die größte Auszeichnung, die es gibt», sagte Radiomoderator und ESC-Kommentator Thorsten Schorn. Er moderierte gemeinsam mit Katrin Bauerfeind. Die Gala im Musicaltheater Neue Flora hatte auf der Bühne aber nicht nur freudestrahlende Siegerinnen und Sieger zu bieten. Auch musikalisch war einiges los: So traten Amy Macdonald, der junge Pianist Louis Philippson, Ásdís und Michael Schulte, Bosse, die Sugababes und Nina Chuba auf.
Im Mittelpunkt des Abends aber standen die Menschen, die sonst hinter den Mikrofonen arbeiten. Ob hellwache Moderationen am frühen Morgen, tiefschürfende Reportagen, hintergründige Sendungen oder einfach witzige Programmaktionen - mehr als 400 Bewerbungen gab es für den Deutschen Radiopreis. Die Preise gelten als die Radio-Oscars und als wichtigster Preis der Branche. Sie werden seit 2010 verliehen.