Sachsen strebt beim Wasserstoffausbau in Ostdeutschland eine Schlüsselrolle an. Bis 2030 wolle der Freistaat dazu eine Wasserstoffwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufbauen - von der Herstellung über den Transport bis zur Nutzung, sagte Sebastian Scheel, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, laut einer Mitteilung am Rande des Ostdeutschen Wasserstoffkongresses in Dresden. «Dafür schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen, ermöglichen Infrastruktur und unterstützen Innovationen und Investitionen.» Scheel warb demnach für eine enge Zusammenarbeit unter den Ländern. «Nach Jahren der Strategien, Förderprogramme und Planungen kommt es jetzt auf den entscheidenden Schritt an: von der Strategie in die Umsetzung und vom Zukunftsthema zum funktionierenden Markt», sagte er. In Sachsen gibt es laut Ministerium bereits mehrere Erfolgsgeschichten. Das Dresdner Unternehmen Sunfire etwa habe mit der Vorstellung eines neuen 50-Megawatt-Elektrolysesystems gezeigt, dass Wasserstofftechnologien für den internationalen Markt in Sachsen entwickelt und industrialisiert werden. Mit dem Hydrogen Innovation Center (HIC) in Chemnitz haben Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen zudem die Möglichkeit, Wasserstofftechnologien unter realen Bedingungen zu entwickeln und zu erproben. In Chemnitz wird zudem die Anbindung an das künftige bundesweite Wasserstoffnetz vorbereitet. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenMehrere erfolgreiche Wasserstoffprojekte in Sachsen