Sachsen muss im neuen Doppelhaushalt für die Jahre 2027/2028 ein Defizit von rund 2,9 Milliarden Euro ausgleichen. «Das ist die Aufgabe, vor der wir stehen», sagte Finanzminister Christian Piwarz (CDU) und sprach von einer noch nie dagewesenen Größenordnung. «Wir müssen von unseren hohen Ausgaben runter.» Man brauche einen strukturell ausgeglichenen Haushalt.
Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst sind eingepreist
Unklar ist bisher, in welchem Umfang die einzelnen Ministerien einsparen müssen. Die einzelnen Ressorts wüssten um die Schwierigkeit der Aufgabe, betonte Piwarz. Tarifsteigerungen für den öffentlichen Dienst seien bereits eingepreist - allerdings nicht in Höhe der aktuellen Gewerkschaftsforderungen. «Es ist Vorsorge getroffen.»