Hitze, Kälte, schwere Laster - Dresden will mit Sensoren messen, was das mit den Straßen macht. Dafür verlegt die Landeshauptstadt an fünf Stellen um die Innenstadt Messbalken in den Asphalt. Von den Daten sollen auch andere Kommunen profitieren.
Bisher seien vor allem Risse und Spurrinnen zum Zustand der Straßen erfasst worden. Die Stadt möchte solchen Schäden zuvorkommen. Dann sei es nämlich eigentlich schon zu spät, sagte Peter Lebelt von der technischen Kontrolle im Straßen- und Tiefbauamt. Mit den Daten, die über die Sensoren gesammelt werden, soll prognostiziert werden, wie schnell die Straße altert. Um dann möglichst vor den Rissen etwas zu unternehmen. Die Software, die dafür programmiert wird, soll Open Source und damit frei zur Verfügung sein - auch für andere Kommunen.