Das Land Sachsen will den finanziell angeschlagenen Kommunen 2027 und 2028 mit rund 830 Millionen Euro zusätzlich unter die Arme greifen. Darauf habe sich Finanzminister Christian Piwarz (CDU) mit den Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände verständigt, teilte sein Ministerium mit. Doch müsse das Land dafür teils selbst Kredite aufnehmen, hieß es. Insgesamt werde das Volumen des kommunalen Finanzausgleichs im Doppelhaushalt 2027/2028 auf rund 4,9 Milliarden Euro wachsen.
Die Vereinbarung beinhaltet den Angaben zufolge einen Sonderlastenausgleich für die kreisfreien Städte und Landkreise bei den Sozialabgaben. Allein darauf sollen 322 Millionen Euro pro Jahr entfallen. Außerdem soll der Landeszuschuss zu den Betriebskosten der Kindergärten steigen und Kurorte sollen erstmals einen Ausgleich für ihre besonderen Aufgaben erhalten: 7 Millionen Euro jährlich.