Bis 2040 soll es in Sachsen wegen der sinkenden Schülerzahlen 4.600 Lehrkräfte weniger geben. 25.600 Lehrerinnen und Lehrer werden dann laut neuer Prognose nach benötigt. Bis zum Schuljahr 2031/2032 soll das Niveau stabil bleiben, sagte Kultusminister Conrad Clemens (CDU) bei der Vorstellung der Zahlen in Dresden. Erst danach soll der Stellenabbau beginnen.
Man wolle dabei nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen, betonte Clemens. «Das heißt, wir wollen nicht spitz abrechnen.» Der vorhergesagte Rückgang der Schülerzahl um 20 Prozent vom Schuljahr 2031/2032 bis 2040/2041 wird demnach nicht eins zu eins auf die Anzahl der Lehrkräfte abgebildet. Die Berechnung beinhaltet demnach bereits einen Puffer.