Ein Autofahrer hat sich in Ostthüringen eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei bis nach Sachsen geliefert. In der Nacht zum Ostermontag wollten Beamte den Wagen in Reudnitz (Kreis Greiz) kontrollieren, weil der Fahrer ohne eingeschaltetes Licht fuhr.
Der Mann flüchtete jedoch und missachtete alle Anhaltesignale. Die Polizei verfolgte den 54-jährigen Fahrer daraufhin über mehr als 100 Kilometer durch das Erzgebirge bis nach Zwickau. Erst in Rottmannsdorf konnte das Auto schließlich gestoppt werden.
Nach ersten Erkenntnissen war der Führerschein des Mannes zur Einziehung ausgeschrieben. Außerdem war er nicht berechtigt, das Fahrzeug zu nutzen. Während der Flucht gefährdete er den Angaben zufolge mehrere Verkehrsteilnehmer und beging zahlreiche Verkehrsverstöße.
Gegen ihn wurden Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten