Bei der Keimbelastung des Trinkwassers in Chemnitz kann der Versorger Eins noch immer keine Entwarnung geben. Es zeige sich weiterhin «kein dauerhaft stabiles, keimfreies Ergebnis in den Beprobungen», informiert das Unternehmen auf seiner Webseite. Auch wie das Bakterium «Serratia fonticola» in das Trinkwassernetz gelangt ist, ist noch unklar. Die Ursachenermittlung läuft.
Der Umweltkeim war Anfang Juli bei Kontrollen entdeckt worden. Danach hat der Versorger sein Leitungsnetz täglich gespült und desinfiziert. Dadurch habe sich die Lage zwar verbessert - aber nicht bis zur völligen Entwarnung.