Nach jahrzehntelangem Ringen um eine modernere Zugverbindung zwischen Nürnberg und Sachsen kommt Bewegung in das Thema: Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat den Weg frei gemacht, um die Elektrifizierung des Teilabschnitts zwischen Nürnberg und Schnabelwaid im Landkreis Bayreuth zu planen. Das teilten mehrere Abgeordnete aus der Region mit. Damit kann künftig ein weiterer Teil der Franken-Sachsen-Magistrale elektrifiziert werden.
«Wir kommen damit einen entscheidenden Schritt nach vorne, damit Deutschlands größte Diesel-Insel endlich der Vergangenheit angehört», sagte der CSU-Abgeordnete Jonas Geissler, Sprecher des Parlamentskreises Franken-Sachsen-Magistrale. «Ich bin dem Haushaltsausschuss heute mehr als dankbar, weil damit der Gordische Knoten für das wichtigste Schienenprojekt Bayerns endlich durchschlagen worden ist. Jetzt kann es losgehen.»