Sachsen Umweltminister hat zum Weltwassertag auf die besonderen Herausforderungen für das Wassermanagement hingewiesen. Die kostbare Ressource müsse nachhaltig geschützt und der Umgang mit den verfügbaren Vorkommen zukunftssicher und krisenfest gestaltet werden, betonte Georg-Ludwig von Breitenbuch beim Besuch der Talsperre Gottleuba. «Das ist angesichts häufiger auftretender Wetterextreme und wachsender Nutzungsinteressen die Aufgabe der Stunde», sagte der CDU-Politiker.
6,7 Millionen Euro Bundesmittel für Wasserversorgung genehmigt
Für eine sichere Wasserversorgung in Sachsen hatte die Landesdirektion Sachsen (LDS) in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 6,7 Millionen Euro Bundesmittel genehmigt. Ziel ist es, mit den bewilligten Geldern aus dem Wassersicherstellungsgesetz die Versorgungssicherheit auch im Katastrophenzeiten abzusichern, wie die LDS mitteilte.
Mit den Geldern wurden alte Rohwasserfassungen instand gesetzt, Notstromversorgungen für Einzelanlagen aufgebaut und Wassertransportanhänger angeschafft. «Gerade in Katastrophenfällen ist eine verlässliche Wasserversorgung lebenswichtig – sie sichert die Grundversorgung der Bevölkerung», sagte LDS-Präsident Béla Bélafi. Neben der sicheren Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft müsse auch der Umweltschutz der Gewässer gewährleistet werden.
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