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Staatsweingut Wackerbarth pflanzt 14.300 neue Reben

Staatsweingut Wackerbarth pflanzt 14.300 neue Reben
Till Neumeister, Weinbauleiter beim sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth, ist mit der Neupflanzung von 14.300 Rebstöcken für Sektgrundwein beschäftigt. / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Zahlreiche neue Weinstöcke der Sorten Riesling und Scheurebe sollen nun in den nächsten drei Jahren kräftig wachsen. Wann es den ersten Sekt aus den Neupflanzungen geben soll.

Das sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth hat auf seinen Flächen im Elbweindorf Diesbar-Seußlitz (Kreis Meißen) insgesamt 14.300 neue Weinreben gepflanzt. Die 12.000 Jungpflanzen der Sorten Riesling und 2.300 Pflanzen der Sorte Scheurebe sollen in den nächsten 40 Jahren die Trauben für den Wein liefern, aus dem das Staatsweingut seinen Sekt mittels traditioneller Flaschengärung herstellt. 

In den kommenden drei Jahren gehe es nun vor allem um den «Aufbau eines robusten und gesunden Rebstocks», teilt das Staatsweingut mit. Frühestens im Jahr 2029 könne es demnach die erste Ernte der neu gepflanzten Stöcke geben, den ersten Sekt dann nach Gärung und Reifung voraussichtlich im Jahr 2032.

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Pflanzung in zwei Tagen erledigt

Die neuen Pflanzen auf dem Weinberg Seußlitzer Heinrichsburg ersetzten Weinreben, die unmittelbar nach der Wiedervereinigung gepflanzt worden seien, so Pressesprecher Martin Junge. Die Pflanzung auf einer Fläche von rund 3,5 Hektar habe eine GPS-gesteuerte Maschine in lediglich zwei Tagen erledigt, heißt es. 

Insgesamt verfügt das sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth über 90 Hektar Anbaufläche in Diesbar-Seußlitz, Weinböhla sowie auf den Weinterrassen am Sitz des Weinguts in Radebeul.

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