Trotz leichter Entspannung treibt der Fachkräftemangel sächsische Unternehmen weiter um. 58 Prozent der Betriebe in Sachsen konnten im vergangenen Jahr Stellen für qualifizierte Tätigkeiten nicht besetzen, wie aus den Ergebnissen einer Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Das entspricht demnach einem Rückgang um sieben Prozentpunkte im Vergleich zu 2022, als der Wert einen Höhepunkt erreichte.
Das IAB-Betriebspanel stellt jährlich repräsentative Ergebnisse zum Arbeitsmarkt aus der Betriebsperspektive zur Verfügung. Im dritten Quartal 2024 wurden bundesweit rund 15.900 Betriebe mit mindestens einer sozialversicherungspflichtig beschäftigten Person befragt, darunter rund 1.300 Betriebe aus Sachsen.