Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG bringt in Klipphausen bei Dresden einen Schnellladepark ans Netz. Die überdachte Station liegt nahe an der Autobahn 4 und ist an einen angrenzenden 12.000 Quadratmeter großen Solarpark angeschlossen, der ab den kommenden Wochen Ökostrom direkt in den Ladepark einspeisen wird, teilte EnBW mit. Der Solarpark selbst bleibt für Passanten nahezu unsichtbar, weil er sich auf die Dächer von fünf Fabrikhallen von Industriebetrieben verteilt.
Überschüssiger Strom geht ins Netz
Wenn die Photovoltaikanlage mehr Strom produziert, als für das Aufladen von E-Fahrzeugen in diesem Moment erforderlich ist, wird die Energie direkt ins Netz eingespeist, erklärt EnBW. Auch für den Fall, dass für Ladevorgänge mehr Strom benötigt werde, als der Solarpark beisteuern könne, sei gesorgt. Durch den Anschluss ans Stromnetz ist die Energieversorgung auch dann gewährleistet, wenn die Photovoltaikanlage zu bestimmten Tages- oder Jahreszeiten nicht ausreichend Strom erzeugt - mit Ökostrom.
Die EnBW plant nach eigenen Angaben künftig weitere Ladeparks an Photovoltaikanlagen und andere nachhaltige Stromerzeugungsanlagen anzuschließen. Mit über 7.000 Ladepunkten betreibe man das größte Schnellladenetz Deutschlands und wolle es bis 2030 auf über 20.000 Ladepunkte auszubauen.
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