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Energiebilanz: Ein Drittel weniger Kohlestrom in Sachsen

Energiebilanz: Ein Drittel weniger Kohlestrom in Sachsen
Die sächsische Bruttostromerzeugung ist 2023 um fast ein Viertel gesunken - den größten Anteil daran hatte der Rückgang beim Braunkohlestrom. (Archivbild) / Foto: Sebastian Willnow/dpa
Von: DieSachsen News
In Sachsen wurde 2023 rund ein Drittel weniger Strom aus Braunkohle erzeugt. Zugelegt haben vor allem die Wind- und Solarstromerzeugung. Auch der Verbrauch ist gesunken - vor allem in der Industrie.

Die sächsische Bruttostromerzeugung ist 2023 um fast ein Viertel gesunken. Das geht aus der Energiebilanz hervor, die das Statistische Landesamt am Donnerstag veröffentlicht hat. Demnach sank die Stromerzeugung auf 34 Terawattstunden. Den größten Anteil am Rückgang hatte die Stromerzeugung aus Braunkohle – diese sank um elf Terawattstunden. Das entspricht einem Drittel, so das Statistische Landesamt.

Energieverbrauch in Sachsen gesunken – vor allem in Industrie

Zugelegt haben im selben Zeitraum die erneuerbaren Energien – insbesondere die Erzeugung aus Windkraft und Photovoltaik. Hier erhöhte sich die Stromproduktion um fünf Terawattstunden. Das entspricht einem Zuwachs um neun Prozent.

Insgesamt ging der Energieverbrauch in Sachsen zurück. Demnach wurden 2023 insgesamt 566 Petajoule aus Strom, Gas, Kohle und Mineralöl verbraucht. Das entspricht einem Rückgang um 13 Prozent. Den größten Anteil hat auch hier die Braunkohle – der Verbrauch sank um fast ein Drittel.

Den größten Verbrauchsrückgang gab es in der Industrie (minus 9 Prozent) gefolgt von den Haushalten (minus 7 Prozent). Der Verbrauch im Verkehrssektor blieb mit einem Prozent weniger nahezu unverändert.

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