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Schützenfest in Münster: Dynamo problemlos in 2. Runde

Schützenfest in Münster: Dynamo problemlos in 2. Runde
90 Minuten Spiel auf das Tor von Westfalia Rhynern: Dynamo Dresden zieht problemlos in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. / Foto: Bernd Thissen/dpa
Von: DieSachsen News
Genau so hatte es sich Dresdens Trainer Thomas Stamm gewünscht: Keine Zittereinlage, sondern ein dominanter Auftritt bringt die Sachsen eine Runde weiter.

Spielerisch leicht und effizient: Dynamo Dresden hat sich der Pokal-Aufgabe SV Westfalia Rhynern problemlos entledigt und blickt gespannt auf die Auslosung zur 2. Runde am 5. September. Das 6:0 (5:0) entsprach in jedem Fall dem Unterschied zwischen dem Zweitligisten und dem Regionalligisten, der erstmals im DFB-Pokal startete und in dessen Reihen nicht ein Spieler stand, der jemals Pokal-Erfahrung sammeln konnte.

Jonas Sterner (8.), Niklas Hauptmann (17.), Vincent Vermeij (30.), Ben Bobzien (34.), Kaan Inanoglu (39.) und Robert Wagner (54.) trafen vor 6.702 Zuschauern in Münster, wohin Rhynern wegen eines zu kleinen Stadions ausweichen musste.

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Dynamo-Trainer Thomas Stamm zeigte bereits mit der Aufstellung, dass er den Viertliga-Aufsteiger sehr ernst nimmt. Es spielte die Formation, die in dieser Saison die Zweitliga-Partien bestritt und vor einer Woche gegen Darmstadt 98 den ersten Saisonsieg geholt hatte. Bis auf den mit muskulären Problemen in der Wade ausfallenden Christoph Daferner war auch die Wechselbank wie immer besetzt.

Und Dynamo zeigte von der ersten Minute an, dass man sich auf keinerlei Risiko einlassen wollte. Das hohe Pressing bekam dem Underdog, der eigentlich mutig und eklig auftreten wollte, überhaupt nicht. Als dann Sterner bereits nach acht Minuten ungehindert nach der zweiten Ecke einköpfen konnte, war der Widerstand - sofern vorhanden - gebrochen. Die Sachsen kombinierten sich bis zur Pause zu den Toren zwei bis fünf, wobei sich auch Neuzugang Inanoglu erstmals im Dynamo-Trikot feiern lassen durfte.

Von Rhynern kam bis zum Pausenpfiff nichts, weil die Dresdner sehr konzentriert alle Angriffsbemühungen schon im Keim erstickten. Den ersten, völlig ungefährlichen Schuss auf das Tor von Tim Schreiber gaben die Gastgeber in der 47. Minute ab. Den ersten Eckball verzeichnete der Oberliga-Meister in der 50. Minute. 

Dynamo nahm in Halbzeit zwei das Tempo etwas heraus, lief aber nie Gefahr, überrascht zu werden. Im Gegenteil: Auch Wagner durfte sich nach einer geschickten Körpertäuschung von Vermeij in die Torschützenliste eintragen. Den Dynamos merkte man den Spaß am Spiel an, auch wenn sie nach dem 6:0 sehr viel aus dem Stand machten.

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