Die Zukunft von Sport-Geschäftsführer Michael Tarnat beim abstiegsbedrohten Fußball-Drittligisten Erzgebirge Aue ist nach nur drei Monaten Amtszeit ungewiss. Der Club informierte nach einer Mitgliederversammlung des Förderkreises hinsichtlich der Etatplanung für 2026/2027 mit einem überraschenden Statement auf seiner Homepage hinsichtlich der sportlichen Führung. «Ab dem 1. April 2026 wird feststehen, wer die Verantwortung für die Kaderplanung trägt und eine konkurrenzfähige Mannschaft für die neue Saison aufstellt», teilte der Verein mit.
Etat nicht nur für die Profis da
Präsident Thomas Schlesinger ordnete dabei das Etatziel von bis zu zehn Millionen Euro ein. Eine Etatkürzung von über drei Millionen Euro ist schon eingeplant. Dabei gehe es insgesamt nicht nur um die Profis. «Uns ist neben der Etatplanung der ersten Mannschaft wichtig, möglichst die grundlegenden Strukturen des Vereins weitgehend aufrechtzuerhalten.
Dazu zählen 50 bis 60 Arbeitsplätze neben der Profimannschaft, die Geschäftsstelle ebenso wie das Nachwuchsleistungszentrum und die Stadionbrigade für die komplette Bewirtschaftung der Stadion-Infrastruktur», sagte Schlesinger. Dazu kommen noch 13 weitere Abteilungen wie die Ringer und die Schwimmer, «die auch in Zukunft den Verein als Faustpfand und Fundament benötigen».
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