Die Sächsische Staatskapelle Dresden verabschiedet sich mit einem märchenhaft-tänzerischen Programm von ihrem Publikum in die Sommerpause - zumindest, was die Sinfoniekonzerte betrifft. Beim Finale erwies sich die «Kapelle» - wie sie von ihren Fans genannt wird - unter Leitung von Elim Chan in Bestform.
Die 39 Jahre alte Dirigentin, die aus Hongkong stammt und designierte Musikdirektorin des San Francisco Symphony Orchestra ist, bot eine herausragende Interpretation von Sergej Prokofjews Ballettmusik «Romeo und Julia». Es gab viel Applaus - auch für die solistischen Leistungen einzelner Orchestermusiker.