Es gehe nicht darum, eine riesige Karriere zu machen, sagt Emma Kuban, wenn sie über ihre mögliche Zukunft als Musikerin spricht. Das Gefühl beim gemeinsamen Musizieren lasse sich nicht wirklich beschreiben, meint die 18-Jährige. «Wenn ich jetzt in den Proben für das Crossover-Konzert sitze, fühle ich mich einfach wohl. Ich bin ein Teil von etwas, das klingt. Das ist ein unglaubliches Gefühl.»
Musizieren bringt ein «unglaubliches Gefühl»
Emma Kuban spielt Gitarre und lernt am Sächsischen Landesgymnasium für Musik in Dresden. Noch hat sie die Ausbildung nicht beendet, aber eines steht für sie schon fest. «Ich würde es immer wieder tun, an diese Schule kommen. Ich würde mich auch in jedem neuen Leben der Musik widmen.» Dass Musik eine Schule fürs Leben ist, muss man der Schülersprecherin nicht erklären. Ihren Eltern ist sie bis heute dankbar, dass sie ihr bei ihrem Traum so viel Beistand leisten.
Dabei hatte Emma nicht gerade die besten Ausgangsbedingungen für eine musikalische Ausbildung. Sie wuchs in Ostsachsen unweit der Kleinstadt Bischofswerda auf. Die Wege für Musikschüler sind in der Provinz lang. «Meine Eltern haben mich wirklich jede Woche nach Bautzen zur Big Band gefahren und dann wieder zurück, auch zum Musiktheoriekurs. Sie wollten mich fördern, weil sie wussten, ich möchte das, es tut mir gut.»