Da die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Sachsen als weitgehend eingedämmt gilt, werden die Sperrzonen verkleinert. Die EU-Kommission habe einem entsprechenden Antrag Sachsens zugestimmt, teilte das Sozialministerium mit. Demnach wurde in den vergangenen zwölf Monaten lediglich ein ASP-Fall im Landkreis Bautzen festgestellt.
Die Fläche der Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) verringert sich damit von 1.403 auf nun 170 Quadratkilometer im Landkreis Bautzen. Auch die Fläche der Sperrzone I (Pufferzone) wurde verkleinert und betrifft nur noch Teile der Landkreise Bautzen und Görlitz. In den künftig freien Gebieten fallen die Einschränkungen für Landwirte bei der Verwertung der Tiere und beim Einsatz bestimmter Futtermittel weg. Auch für die Jägerschaft sind Beschränkungen für Jagden und bei der Verwertung des Schwarzwilds aufgehoben.