Berlins Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, Matthias Hundt, tritt nach nur gut zwei Monaten im Amt zurück. Er war erst Mitte März aus Dresden an die Spree gewechselt. Hundt teilte mit, er habe den Regierenden Bürgermeister darum gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Eine Senatssprecherin sagte, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) werde der Bitte entsprechen.
«Ich habe mein Amt angetreten, um in Berlin etwas zu verändern. Die aktuelle Medienkampagne lässt mir hierzu keine Chance», hieß es in der Erklärung Hundts. Er sprach von einer unerträglichen Belastung für sich und seine Familie. «Ich bedaure sehr, dass es so gekommen ist, und wünsche meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.»