Für die Verkehrserziehung von Kindern hat Innenminister Armin Schuster (CDU) in Hohenstein-Ernstthal (Kreis Zwickau) zwei mobile Jugend- und eine Kindergartenverkehrsschule übergeben. Kinder könnten so ohne den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt zu sein, die Verkehrsregeln praktisch, realitätsnah und spielerisch erlernen, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Mit den mobilen Verkehrsschulen werde die schulische Radfahrausbildung in den vierten Klassen unterstützt.
Laut Innenministerium ist die Zahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten Kinder im vergangenen Jahr verglichen mit 2021 um etwa ein Viertel von 1021 auf 1277 gestiegen. Die meisten von ihnen (463) verunglückten als Radfahrer oder als Mitfahrer in Autos (424). Als Fußgänger verunglückten 296, 55 in Bussen. Zwei Kinder starben als Fußgänger bei Verkehrsunfällen.
«Es ist besonders wichtig, so zeitig wie möglich mit der Verkehrserziehung zu beginnen», sagte Schuster bei der Übergabe der Verkehrsschulen. In Sachsen gibt es laut Ministerium derzeit 15 Kindergartenverkehrs-, 22 mobile Jugendverkehrsschulen sowie 44 stationäre Verkehrsübungsplätze.