Ein Bericht von Franziska Hauptmann
Domoj bedeutet „nach Hause“ und ist der Name des neunmonatigen Intensivsprachprogramms des Projektes Zari der Domowina, das sich der Wiederbelebung der sorbischen Sprache verschrieben hat. Mit 100.000 sorbisch Sprechenden bis zum Jahr 2100 hat man sich bei Zari ein großes Ziel gesetzt. Erreicht werden soll dies über verschiedenste Projekte und Engagements, die die sorbische Sprache und Kultur erhalten, fördern und wieder sichtbarer in der Lausitzer Region machen sollen. Laut Projektleiter für den Bereich der Sprachbildung, Julian Nitsche, nimmt das Interesse an der sorbischen Sprache wieder zu. Vor allem in den ursprünglich sorbischen Regionen sind Sprachkurse gut besucht und oft ausgebucht. Die Herausforderung liegt eher darin, dem steigenden Interesse personell gerecht zu werden.

