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Katzensprung-Ticket gilt bald für mehr Buslinien

Katzensprung-Ticket gilt bald für mehr Buslinien
Symbolbild pixabay Lykaon
Von: Uwe Tschirner
Ab dem 14. Juni wird das Katzensprung-Ticket auf weitere Buslinien im Umland von Bautzen, Bischofswerda und Wilthen ausgeweitet. Fahrgäste kommen damit einfacher bis nach Dresden und in die Tarifzonen 10 und 31.

Mehr Verbindungen im Umland von Bautzen, Bischofswerda und Wilthen

Das Katzensprung-Ticket wird ab dem 14. Juni in deutlich mehr Bussen anerkannt. Der Fahrschein der Länderbahn GmbH (DLB/trilex) gilt dann zusätzlich auf zahlreichen Buslinien rund um Bautzen, Bischofswerda und Wilthen. Damit erweitert sich der bisherige Nutzungsbereich, der sich bislang vor allem auf den Stadtverkehr in den drei Orten beschränkte.

Nach Angaben des Zweckverbandes Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) profitieren vor allem Fahrgäste aus Orten wie Göda, Rammenau und weiteren Gemeinden im Umland. Sie können künftig mit einem Ticket bis ins Dresdner Zentrum fahren und dort flexibel in den Tarifzonen 10 und 31 unterwegs sein.

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Gültigkeit und Nutzung des Fahrscheins

Das Katzensprung-Ticket ist montags bis freitags ab 9 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag gültig. An Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen in Sachsen gilt es bereits ab 0 Uhr bis 3 Uhr des folgenden Tages. Damit eignet sich das Angebot besonders für Tagesausflüge, Besuche oder Fahrten in den Abendstunden.

„Ab 14. Juni gilt das Katzensprung-Ticket, ein Fahrschein der Länderbahn GmbH (DLB/trilex), zusätzlich auf zahlreichen Buslinien im Umland der Städte Bautzen, Bischofswerda und Wilthen“, erklärt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des ZVVO. Ziel ist es, den Übergang zwischen Bus- und Bahnangeboten in der Region einfacher zu machen.

Verkauf über neue Vertriebswege ab 2026

Erhältlich ist das Katzensprung-Ticket weiterhin über die Länderbahn GmbH. Ab dem 1. August 2026 soll der Fahrschein zusätzlich bei fünf Busunternehmen verkauft werden: Lassak Reisen, Omnibusunternehmen Gottfried Beck, Omnibusbetrieb Siegfried Wilhelm, Regionalbus Oberlausitz GmbH und SchmidtSchwarz GmbH.

Die Ausweitung ist Teil der tariflichen Übergangslösungen im neuen Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen. Hintergrund ist die Neustrukturierung des Nahverkehrs in Ostsachsen nach dem Zusammenschluss der bisherigen Verbände. In den kommenden Jahren soll ein einheitliches Tarifsystem entstehen, das die engere Verflechtung der Region mit Dresden und den Nachbarländern berücksichtigt.

Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Ostachsen-Tarif

Zum 1. Januar 2026 entstand aus der Eingliederung des Zweckverbandes Oberlausitz-Niederschlesien in den Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe ein neuer Zweckverband für den Nahverkehr in ganz Ostsachsen. Bis ein neuer Ostachsen-Tarif eingeführt ist, sollen Übergangslösungen die Nutzung verschiedener Verkehrsangebote erleichtern. Das Katzensprung-Ticket ist eines der ersten sichtbaren Beispiele dafür.

Weitere Informationen gibt es unter www.laenderbahn.com/trilex/tickets und www.vvo-online.de/katzensprung-ticket.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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