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Grundstein für neue Außenstelle des Humboldt-Gymnasiums Radeberg gelegt

Grundstein für neue Außenstelle des Humboldt-Gymnasiums Radeberg gelegt
Foto: Landratsamt Bautzen
Von: Uwe Tschirner
Mit der heutigen Grundsteinlegung beginnt die nächste Bauphase für die neue Außenstelle des Humboldt-Gymnasiums Radeberg. Der Landkreis Bautzen investiert damit in moderne Lernbedingungen für rund 500 Schülerinnen und Schüler.

Neuer Schulstandort für Radeberg nimmt Gestalt an

Mit der feierlichen Grundsteinlegung hat der Neubau der Außenstelle des Humboldt-Gymnasiums Radeberg einen weiteren wichtigen Schritt erreicht. Nach dem ersten Spatenstich im März 2026 markiert die Zeremonie nun den sichtbaren Beginn der nächsten Bauphase. Der Landkreis Bautzen setzt das Vorhaben als Schulträger und Bauherr konsequent um, um die Bildungsinfrastruktur im westlichen Kreisgebiet zu stärken.

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Moderne Räume für rund 500 Schülerinnen und Schüler

Die neue Außenstelle soll künftig etwa 500 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 aufnehmen. Geplant sind 18 Klassen- und Fachunterrichtsräume sowie eine Mensa mit Aula. Ergänzt wird das Ensemble durch großzügige Außenanlagen mit grünem Klassenzimmer. Auf dem Grundstück besteht außerdem die Möglichkeit, den Standort später um eine Sporthalle und Außensportanlagen zu erweitern.

Entlastung für den bestehenden Schulbetrieb

Mit dem Neubau reagiert der Landkreis auf den gestiegenen Raumbedarf am Humboldt-Gymnasium. Das Gymnasium gilt seit vielen Jahren als angesehene Bildungseinrichtung in der Region. Durch die neue Außenstelle sollen die räumliche Situation verbessert und langfristig moderne sowie nachhaltige Lernbedingungen geschaffen werden.

Vorbereitungen auf dem Gelände abgeschlossen

Dem Bauprojekt gingen umfangreiche Vorarbeiten voraus. Auf dem Gelände wurden alte Ruinen zurückgebaut, Altlasten fachgerecht entsorgt sowie Dekontaminationsmaßnahmen, Abrissarbeiten und ein umfassender Bodenaustausch durchgeführt. Zudem unterzeichneten Landrat Udo Witschas und DIW-Geschäftsführer Jörg Winkler am 17. November 2025 den Generalunternehmervertrag für das Vorhaben.

Investition in Bildung und Zukunft

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 23,3 Millionen Euro. Davon stammen 12,1 Millionen Euro aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen im Rahmen der Förderrichtlinie Schulinfrastrukturverordnung. Der Eigenanteil des Landkreises Bautzen beträgt 11,2 Millionen Euro.

Die Fertigstellung des Gesamtkomplexes ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Mit Beginn des Schuljahres 2027/2028 soll die neue Außenstelle in Betrieb gehen. Landrat Udo Witschas dankte der Stadt Radeberg, den Planern, dem Generalunternehmer DIW und allen Beteiligten für die Zusammenarbeit. Die neue Außenstelle sei ein wichtiges Signal für den Schulstandort Radeberg und die Zukunft junger Menschen im Landkreis Bautzen.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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