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Abschied von Braunbär Balu

Abschied von Braunbär Balu
Foto: Uwe Soeder
Von: Uwe Tschirner
Der Tier- und Kulturpark Bischofswerda nimmt Abschied von Braunbär Balu, der 2002 im Park geboren wurde und über zwei Jahrzehnte ein Publikumsliebling war. Nach langer Krankheit wurde er nun unter tierärztlicher Begleitung friedlich eingeschläfert.

Ein Braunbär, der den Park geprägt hat

Mit großer Trauer verabschiedet sich der Tier- und Kulturpark Bischofswerda von Braunbär Balu. Der Bär wurde am 12. Januar 2002 im Park geboren und war der letzte Braunbär, der dort das Licht der Welt erblickte. Über viele Jahre war er ein fester Bestandteil des Tierparks und für zahlreiche Besucherinnen und Besucher ein vertrautes Gesicht.

Eine besondere Bärenfamilie

Balu stammte aus einer bekannten Bärenlinie: Seine Eltern waren die Braunbären Mischka und Olympia, die 1980 im Tierpark Hirschfeld bei Zwickau geboren wurden. Nach ihrer Ankunft in Bischofswerda wuchs Olympia ihren Nachwuchs liebevoll auf. Nach dem Tod von Mischka im Jahr 2001 kam Balu im darauffolgenden Jahr zur Welt. 2007 bezog er das neue Bärengehege, das ihm über viele Jahre ein Zuhause bot. Im März 2013 kam zudem Bärin Jane aus Hoyerswerda hinzu und teilte fortan das Gehege mit ihm.

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Gesundheitliche Probleme und letzter Abschied

Seit Sommer 2023 zeigte Balu zunehmend Beschwerden im Bewegungsapparat, vor allem an den Hintergliedmaßen. Er wurde über längere Zeit von erfahrenen Tierärzten betreut und erhielt schmerzlindernde Medikamente über das Futter. Trotz intensiver Pflege verschlechterte sich sein Zustand im Verlauf plötzlich. Als er schließlich nicht mehr selbstständig aufstehen konnte und keine Aussicht auf Besserung bestand, entschied das Team gemeinsam mit den Tierärzten, ihn friedlich einschlafen zu lassen. Der Schritt fiel allen Beteiligten schwer.

Dank und Erinnerung

Balu war über zwei Jahrzehnte ein Symbol für den Tierpark und hinterlässt eine große Lücke im Tierbestand, im Team und bei den Gästen. Das Zoo-Team bedankt sich bei den behandelnden Tierärzten, den Kollegen der Lebenshilfe Bischofswerda sowie allen Unterstützern, die in den vergangenen Wochen geholfen oder die Behandlung finanziell unterstützt haben. Sein Andenken bleibt in den Erinnerungen vieler Menschen lebendig.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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