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Glasfaserausbau im Landkreis Bautzen geht in die nächste Runde

Glasfaserausbau im Landkreis Bautzen geht in die nächste Runde
v.l.n.r. Axel Wenzke (Telekom), Landrat Udo Witschas, Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann, Staatssekretär Sebastian Scheel, Beigeordnete Dr. Romy Reinisch und Jens-Olaf Berwig (Glasfaser-Plus) / Foto: Landratsamt Bautzen
Von: Uwe Tschirner
Im Landkreis Bautzen ist der nächste Schritt beim Glasfaserausbau gemacht: Mit dem Abschluss von Cluster 10 und dem Start der Cluster 12 und 15 geht der Netzausbau weiter. Landkreis, Telekom und GlasfaserPlus ziehen Bilanz und blicken nach vorn.

Glasfaserausbau im Landkreis Bautzen nimmt weiter Fahrt auf

Der Glasfaserausbau im Landkreis Bautzen erreicht die nächste Etappe. Beim Pressetermin im Stadttheater Kamenz haben Landkreis, Telekom und GlasfaserPlus Bilanz gezogen und zugleich den Staffelstab übergeben: Die Telekom schließt das geförderte Ausbauprojekt Cluster 10 ab, während GlasfaserPlus nun mit den Förderprojekten Cluster 12 und 15 startet.

Damit setzt der Landkreis den eingeschlagenen Kurs konsequent fort. Ziel ist es, immer mehr Adressen mit einer leistungsfähigen Glasfaseranbindung zu versorgen und die digitale Infrastruktur in den Kommunen nachhaltig zu stärken.

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Cluster 10: Mehr als 5.300 Adressen angeschlossen

Im abgeschlossenen Cluster 10 hat die Telekom mehr als 5.300 Adressen erschlossen. Für den Ausbau wurden 356 Netzverteiler gebaut und 352 Kilometer Tiefbau umgesetzt. Die Deckungslücke lag bei 68 Millionen Euro.

Der Abschluss dieses Förderprojekts ist ein wichtiger Meilenstein für den Landkreis Bautzen. Gerade in ländlich geprägten Regionen sind geförderte Ausbauvorhaben ein zentrales Instrument, um Versorgungslücken zu schließen, die der Markt allein nicht schließt.

Cluster 12 und 15: Neues Netz für mehr als 8.200 Adressen

Mit den Clustern 12 und 15 beginnt nun der nächste Ausbauabschnitt. GlasfaserPlus baut dort für mehr als 8.200 Adressen ein neues Glasfasernetz. Geplant sind 350 Netzverteiler und rund 380 Kilometer Tiefbau. Die Deckungslücke beträgt 35,5 Millionen Euro.

Die ersten Baustarts erfolgen in den Gemeinden Elsterheide und Nebelschütz sowie in der Stadt Kamenz. Für die betroffenen Orte bedeutet das den Auftakt zu einem Ausbau, der langfristig mehr digitale Leistungsfähigkeit bringen soll.

Stimmen aus Politik und Unternehmen

Landrat Udo Witschas betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Ausbaus: „Glasfaser ist längst mehr als schnelles Internet. Sie ist ein entscheidender Standortfaktor und damit auch Wirtschaftsförderung für unseren Landkreis. Mit dem erfolgreichen Abschluss von Cluster 10 und dem Start der Cluster 12 und 15 zeigen wir: Wir bauen auf dem Erreichten auf und investieren weiter in gute Bedingungen für Unternehmen, Arbeitsplätze und die Menschen im Landkreis Bautzen.“

Auch Beigeordnete Dr. Romy Reinisch hob die Bedeutung des Projekts hervor: „Der Glasfaserausbau ist eine zentrale Aufgabe für unseren Landkreis. Mit dem Abschluss von Cluster 10 und dem Start der Cluster 12 und 15 kommen wir wieder ein großes Stück voran. Davon profitieren Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Schulen und Verwaltungen.“

Axel Wenzke, Konzernbevollmächtigter der Telekom für die Region Ost, sagte: „Wir haben mit Cluster 10 einen wichtigen Teil des geförderten Ausbaus im Landkreis Bautzen umgesetzt. Mehr als 5.300 Adressen können damit von Glasfaser profitieren. Jetzt übergeben wir den Staffelstab für die nächsten Ausbaugebiete an unsere Kolleginnen und Kollegen von der GlasfaserPlus.“

Jens-Olaf Berwig, CCO von GlasfaserPlus, erklärte: „Mit den Clustern 12 und 15 starten wir ein großes Ausbauprojekt im Landkreis Bautzen. Mehr als 8.200 Adressen sollen Zugang zu Glasfaser bekommen. Die Baustarts in Elsterheide, Nebelschütz und Kamenz markieren den Auftakt.“

Auch die Bundes- und Landespolitik stellte die Bedeutung des Projekts heraus. Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, sagte: „Glasfaser ist mehr als ein Kabel im Boden – Glasfaser ist Zukunft für Familien, für den Mittelstand, für unsere Kommunen und für alle, die auf leistungsfähige digitale Netze angewiesen sind. In Gebieten, wo der Markt nicht ausbaut, hilft der Staat. Genau dafür gibt es unsere Gigabitförderung. So schließen wir Versorgungslücken und schaffen gleiche Chancen. Wer auf dem Land lebt, darf digital nicht abgehängt werden. Wer hier ein Unternehmen gründet, soll hier wachsen können. Wer hier arbeitet, lernt oder zum Arzt geht, braucht eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Wir schaffen Chancen, wir stärken Regionen – und wir zeigen: Der ländliche Raum ist kein Abstellgleis, er ist Zukunftsraum.“

Staatssekretär Sebastian Scheel ergänzte: „Der Breitbandausbau in Sachsen geht unvermindert weiter. Schnelles und zuverlässiges Internet stärkt den Wirtschaftsstandort Sachsen und sorgt für beste Wettbewerbsbedingungen auf Stadt und Land. Deshalb werden wir den Ausbau weiter vorantreiben, damit niemand beim digitalen Fortschritt zurückbleibt.“

Warum sich der Wechsel auf Glasfaser lohnt

Glasfaser bringt deutlich mehr Leistung ins Haus als herkömmliche Kupferleitungen. Für Familien, Unternehmen und Selbstständige bedeutet das mehr Stabilität und mehr Tempo im Alltag. Mehrere Personen können gleichzeitig arbeiten, lernen, streamen oder große Daten versenden, ohne dass die Verbindung schnell an ihre Grenzen stößt.

Gerade für Regionen wie den Landkreis Bautzen ist ein leistungsfähiges Glasfasernetz ein wichtiger Standortvorteil. Es schafft bessere Bedingungen für Wirtschaft, Bildung und Verwaltung und kann die Attraktivität von Städten und Gemeinden langfristig stärken.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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