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Betrügern zum Opfer gefallen: Polizei warnt vor Fake-Investments in Hoyerswerda

Betrügern zum Opfer gefallen: Polizei warnt vor Fake-Investments in Hoyerswerda
Symbolbild pixabay ChristophMeinersmann
Von: Uwe Tschirner
In Hoyerswerda ist ein Mann auf ein betrügerisches Anlageversprechen hereingefallen und verlor rund 100.000 Euro. Die Polizei mahnt zu besonderer Vorsicht bei vermeintlich lukrativen Investmentangeboten.

Hoher Schaden durch betrügerisches Festgeldangebot

In Hoyerswerda ist ein Mann in den vergangenen Tagen Betrügern zum Opfer gefallen. Er überwies auf der Suche nach einer lukrativen Rendite etwa 100.000 Euro auf ein angebliches Festgeldkonto in Großbritannien. Erst nachdem die Überweisung abgeschlossen war, wurden die Vermittler nicht mehr erreicht. Damit flog der Schwindel auf. Der örtliche Revierkriminaldienst hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

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Wie solche Anlagebetrügereien funktionieren

Die Täter arbeiten häufig mit professionell wirkenden Internetseiten, überzeugenden Gesprächen und vermeintlich sicheren Anlageformen. Besonders beliebt sind Angebote zu Festgeld, Kryptowährungen oder schnellen Renditen, die deutlich über dem Markt liegen. Wer sich unter Druck setzen lässt oder nur auf hohe Gewinne schaut, übersieht leicht Warnzeichen. Gerade bei Geldanlagen im Ausland ist deshalb besondere Vorsicht geboten.

Woran Verbraucher unseriöse Angebote erkennen können

Ungewöhnlich hohe Renditen, fehlende Transparenz und eine schlechte Erreichbarkeit nach der ersten Kontaktaufnahme sind typische Hinweise auf Betrug. Auch angebliche Berater, die nur per Telefon oder Messenger kommunizieren, sollten kritisch geprüft werden. Hilfreich ist es, Rezensionen zu verfolgen und sich vor einer Investition durch den Verbraucherschutz oder das eigene Bankinstitut beraten zu lassen. Seriöse Anbieter drängen in der Regel nicht zu schnellen Entscheidungen.

Die Polizei gibt klare Verhaltenstipps

Die Polizei rät, bei lukrativen Investmentgeschäften skeptisch zu bleiben und das eigene Vermögen nur vertrauenswürdigen Anbietern anzuschauen. Wer ein Angebot prüft, sollte Impressum, Sitz des Unternehmens und die rechtliche Zulassung genau kontrollieren. Außerdem gilt: Keine sensiblen Daten oder Zugriffsdaten herausgeben und im Zweifel lieber einmal mehr nachfragen als vorschnell Geld zu überweisen. So lassen sich viele Betrugsversuche frühzeitig erkennen und verhindern.

Wer bereits Geld überwiesen hat und Zweifel bekommt, sollte sofort seine Bank kontaktieren und Anzeige erstatten. Schnelles Handeln kann in manchen Fällen helfen, weitere Schäden zu begrenzen.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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