Auf der Autobahn 4 zwischen Görlitz und Dresden ist es am Montagvormittag kurz vor Ottendorf-Okrilla zu einem Unfall gekommen. Gegen 08:50 Uhr war ein 42-Jähriger mit einem Mercedes in Richtung Dresden unterwegs, als er von der linken auf die rechte Fahrspur wechseln wollte. Wegen Aquaplaning verlor der Mann dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern, prallte gegen die Schutzplanke und beschädigte außerdem einen direkt dahinter fahrenden Hyundai einer 37-Jährigen. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 36.000 Euro.
Polizisten sperrten die Unfallstelle ab und nahmen den Vorfall auf. Gerade bei nasser Fahrbahn kann Aquaplaning schnell gefährlich werden, weil die Reifen den Kontakt zur Straße verlieren. Besonders beim Spurwechsel oder bei höheren Geschwindigkeiten reicht dann oft schon eine kleine Lenkbewegung aus, um das Fahrzeug ins Rutschen zu bringen. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb ihre Geschwindigkeit den Bedingungen anpassen, ausreichend Abstand halten und abrupte Fahrmanöver vermeiden. So lassen sich Unfälle wie dieser auf der A4 zumindest häufiger verhindern.