Dynamo Dresden und das Heim-Rätsel: Wird das Rudolf- Harbig-Stadion heute endlich wieder zur Festung?
Wenn das Flutlicht angeht und die Hymne erklingt, bekommt eigentlich jeder Gegner im Rudolf-Harbig-Stadion weiche Knie. Über 30.000 Fans machen die Arena regelmäßig zum Hexenkessel. Doch in dieser Saison ist der Wurm drin: Dynamo Dresden tut sich ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer schwer. Gegen den Tabellenzweiten SV Darmstadt 98 soll heute (18.30 Uhr) endlich der Knoten platzen!
Es ist ein Phänomen, das sich wie ein roter Faden durch die aktuelle Spielzeit zieht. Während die Schwarz-Gelben in der Fremde oft liefern und mit 13 Punkten auf einem respektablen achten Platz der Auswärtstabelle stehen, will der Funke zu Hause nicht so recht überspringen. In der Heimtabelle rangiert Dynamo derzeit auf dem vorletzten Platz 17. Nur neun mickrige Zähler konnten vor der eigenen Kulisse eingefahren werden – lediglich der FC Magdeburg ist auf eigenem Rasen noch glückloser.
Dabei war das Rudolf-Harbig-Stadion in der vergangenen Drittliga-Saison noch eine echte Punkte-Garantie. Satte elf Heimsiege feierte die SGD damals. In der laufenden Zweitliga-Saison stehen dagegen erst zwei Dreier auf dem Konto: Das 2:1 gegen Düsseldorf in der Hinrunde und das 2:0 gegen Fürth zum Rückrunden-Auftakt.