Wer kümmert sich um mich, wenn ich es selbst nicht mehr kann? Und wie soll das Ende meines Lebens aussehen? Diese Fragen stellen sich viele Menschen. Häufig erst dann, wenn eine Krise eintritt. Ein neues Projekt in Dresden will das ändern.
Seit Januar 2026 läuft „KOMPASS 70+", getragen von der Volkssolidarität Dresden. Die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) begleitet das Projekt wissenschaftlich. Das Ziel der Projektpartner: Ältere Menschen sollen sich frühzeitig und selbstbestimmt mit ihrer letzten Lebensphase beschäftigen können. Dabei geht es nicht um Bürokratie oder Angst, sondern um Würde und Selbstbestimmung.
Das Projekt bietet Beratung und Bildungsangebote an, die leicht zugänglich sind. Außerdem soll eine vorausschauende Gesundheitsplanung helfen, eigene Wünsche früh festzuhalten. Durchgeführt wird es gemeinsam mit der Volkssolidarität Dresden gGmbH und der JOSUA Palliativzentrum Dresden GmbH. Ein Palliativzentrum ist eine Einrichtung, die schwerstkranke und sterbende Menschen begleitet und versorgt.