Mit sechs Forschungsclustern ist Sachsen künftig doppelt so stark in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern vertreten wie bisher. Fünf Projekte der TU Dresden und ein erster Neuantrag der Leipziger Universität setzten sich in dem harten Wettbewerb durch. Sie gehören zu insgesamt 70 Vorhaben bundesweit, die ab 2026 für sieben Jahre gefördert werden, wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat in Bonn bekanntgaben. Insgesamt gab es acht sogenannte Vollanträge aus dem Freistaat.
Das sei «ein großartiger Erfolg für die Universitäten Dresden und Leipzig und ein starkes Signal für den Wissenschaftsstandort Sachsen», sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Es sei das Resultat harter Arbeit, kluger Wissenschaftspolitik und konsequenter Förderung über viele Jahre. «Die beiden Universitäten beweisen: Exzellenz erreicht man durch Leistung, Substanz und Zusammenarbeit auf höchstem Niveau.»
Auch Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) gratulierte zum «herausragenden Erfolg». Zugleich versicherte er, dass der Freistaat die exzellente Forschung an beiden Universitäten weiter begleiten und unterstützen werde, wie schon während der gesamten Bewerbungsphase. «Das ist ein riesiger Erfolg nicht nur für die Universitäten selbst, sondern für das gesamte Wissenschaftsland Sachsen.» Laut Gemkow fließen damit rund 200 Millionen Euro Bundesmittel für die sechs Cluster. Auch die Wirtschaft profitiere von der Spitzenforschung in Zukunftsfeldern.