Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) verzeichnete mit gut 2,65 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr trotz schwierigster Bedingungen einen leichten Rückgang des Güterumschlags. Das waren nach Angaben des Unternehmens mit zwei Standorten auch in Tschechien von Mittwoch 1,5 Prozent weniger als 2023 aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Mit dem April 2024 endete die Beteiligung am Hafen Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt. Die SBO habe dennoch ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt, sagte Geschäftsführer Heiko Loroff.
Der Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden und die fast fünfmonatige Sperrung der Wasserstraße Elbe danach verhinderten laut Loroff eine noch bessere Bilanz. Mit einem Umsatz von etwas über 22 Millionen Euro konnte der Hafenverbund «nicht unser gezieltes Wachstum erreichen». Loroff geht von einem Jahresüberschuss im fünfstelligen Bereich aus - 2023 waren es mit knapp unter 25 Millionen Euro etwa 300.000 Euro.