In Sachsen sind erstmal seit Jahren wieder mehr Menschen verschuldet. Laut dem neuen «Schuldneratlas» der Wirtschaftsauskunftei Creditreform sind rund 8,2 Prozent aller Erwachsenen im Freistaat überschuldet. 2017 erreichte die Überschuldungsquote in Sachsen 10 Prozent, seitdem sank sie jedes Jahr, nun stieg sie um 0,2 Prozentpunkte. Am höchsten ist die Quote in Chemnitz (10,7 Prozent) und in Leipzig (9,7 Prozent).
Eine Überschuldung liegt dann vor, wenn ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen mit hoher Wahrscheinlichkeit über einen längeren Zeitraum nicht begleichen kann. Außerdem stehen ihm weder Vermögen noch Kreditmöglichkeiten zur Deckung seines Lebensunterhalts zur Verfügung.