Sachsens Handwerk vermeldet gut zwei Monate vor Beginn des nächsten Ausbildungsjahres ein Plus von 6 Prozent bei den Neu-Lehrverträgen. Bis Ende Mai wurden 2.264 solcher Vereinbarungen geschlossen, 128 mehr als Vorjahreszeitpunkt. Eine berufliche Karriere im Handwerk sei für junge Leute unverändert attraktiv, sagte Frank Wetzel vom Sächsischen Handwerkstag auf Anfrage. «Qualifizierter Berufsnachwuchs ist unverzichtbar, wenn die vielfach gut am Markt eingeführten Handwerksbetriebe in Stadt und Land wettbewerbsfähig bleiben sollen.»
Noch weiterer Nachwuchs gesucht
Das Handwerk setzt nun auch auf Kurzentschlossene, «gern Abiturienten und Studienaussteiger», um so viele der noch freien Ausbildungsplätze in rund 80 Berufen wie möglich zu füllen. Laut Wetzel gibt es aktuell zahlreiche unbesetzte Stellen, darunter im Kfz-, Metallbauer-, Tischler-, Maurer-, Kältetechnik- oder Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk. «Um die 400 sind online recherchierbar.»
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