Die Staatliche Porzellan-Manufaktur hat im Vorjahr Verluste gemacht. Wie das Unternehmen mitteilte, fiel das operative Ergebnis auf minus 3,6 Millionen Euro und das Gesamtergebnis nach Steuern auf minus 3,9 Millionen Euro. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 31,2 Millionen Euro zurück. Man habe «an den zuletzt positiven Trend und das gute Ergebnis des Vorjahres in einem herausfordernden Geschäftsjahr 2023 nicht anknüpfen» können.
Kaufzurückhaltung und gestiegene Kosten
Als Grund nannte das Unternehmen deutlich gestiegene Lohn- und Energiekosten bei einer gleichzeitig merklich spürbaren nationalen und internationalen «Kaufzurückhaltung». Insbesondere ausbleibende Kundschaft aus Russland und China macht dem Produzenten hochwertiger Porzellane zu schaffen. «Bis heute ist eine Wiederbelebung des wichtigen chinesischen Tourismus nach Deutschland bei einer sehr restriktiven deutschen Visapolitik nur teilweise erfolgt», hieß es.