Nach langem Warten geht es in Sachsen-Anhalt mit der Nordverlängerung der Autobahn 14 wieder ein Stück voran. Am Mittwochnachmittag wurde bei Colbitz mit einem symbolischen Spatenstich das Startzeichen für den Bau eines weiteren Teilstücks bis nach Tangerhütte gegeben. Der 8,5 Kilometer lange Abschnitt soll binnen drei Jahren für 72,5 Millionen Euro gebaut werden - es ist der zweite von acht. Danach sind 14 Autobahnkilometer durchgehend befahrbar.
In der Altmark warten viele Menschen auf die A14. «Es ist viel Zeit verloren worden, hoffentlich geht es nun zügiger voran», sagte der Tangerhütter Stadtrat Peter Jagolski (SPD) beim Spatenstich. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, sicherte zu, dass - sobald die Planung für den nächsten Abschnitt stehe - auch das Geld dafür bereitgestellt werde.
Die Wirtschaft setzt große Hoffnungen in die neue Trasse, die Magdeburg mit Schwerin und weiter nördlich mit der Ostsee verbinden soll. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte, Sachsen-Anhalt werde mit der A14 den Trumpf der geografischen Mittellage noch besser ausspielen können, etwa als Logistikstandort.