Das Schweizer Solarunternehmen Meyer Burger, das auch in Deutschland mehrere Standorte betreibt, hat in den USA Gläubigerschutz beantragt. Das Unternehmen stellte laut Gerichtsdokumenten einen entsprechenden Antrag nach «Chapter 11» beim Insolvenzgericht in Delaware.
Angestrebt ist laut Unterlagen eine umfangreiche Restrukturierung des Unternehmens. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte, dass eine Sanierung des Unternehmens angestrebt werde. Es gehe nicht um eine Liquidation.
Seit Anfang des Monats befinden sich auch die deutschen Tochtergesellschaften im vorläufigen Insolvenzverfahren. Der Betrieb sei im Vergleich zum Niveau vor dem Insolvenzantrag wieder intensiviert worden, teilte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung mit. Der Abverkauf der Solarmodule sei sehr gut angelaufen. Inzwischen sei die internationale Unternehmensberatung KPMG damit beauftragt worden, weltweit gezielt geeignete Investoren anzusprechen. Dieser Prozess brauche aber noch Zeit.