Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat die Aufkündigung der Job-Garantie durch Volkswagen kritisiert. VW setze jetzt um, was der Vorstand bereits angekündigt hatte, sagte der SPD-Politiker laut einer Mitteilung. «Das ist erschreckend, da es ja damit um die Sicherheit der Beschäftigten und der Standorte geht.»
Beschäftigungssicherung aufgekündigt
Europas größter Autobauer hat die seit 1994 geltende Beschäftigungssicherung am Dienstag formal aufgekündigt, wie das Unternehmen mitteilte. Der Vertrag laufe damit Ende des Jahres aus. Sechs Monate später sind dann betriebsbedingte Kündigungen möglich, also ab Juli 2025.
Neben dem Vertrag zur Beschäftigungssicherung, der solche Kündigungen bisher ausschloss, seien auch mehrere andere Vereinbarungen gekündigt worden, darunter die Übernahmegarantie für Auszubildende und die Regelungen für Leiharbeit.
Volkswagen hatte vor gut einer Woche angekündigt, die Job-Garantie aufzukündigen und schließt auch Werksschließungen nicht länger aus. Bisher hatte der Konzern aber keinen Zeitpunkt dafür genannt.