Wenige Tage vor der Bundestagswahl machen Landwirte in Sachsen noch einmal Druck für Veränderungen. Die neue Bundesregierung müsse die Position der Milchbauern im Markt stärken und den Landwirten praxisgerechtere Düngeverfahren ermöglichen, sagte Olaf Kranen vom Verein «Land Schafft Verbindung» (LSV). Um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen, planen die Landwirte gemeinsam mit Vertretern des Mittelstands am Freitag ein sogenanntes Mahnfeuer in Schmölln nahe der Landesgrenze von Sachsen und Thüringen.
Chancengleichheit bei Importen
Ein weiterer Punkt ist für die Landwirte die Chancengleichheit bei Importen. Deutschland habe hohe Standards für die Landwirtschaft gesetzt. Daher müsse sichergestellt werden, dass alle importierten Waren zu den gleichen Sozial-, Umwelt- und Tierschutzkriterien produziert wurden.
Vor einem Jahr hatte es bundesweit große Bauernproteste gegeben, nachdem die Bundesregierung die Subventionen für Agrardiesel streichen und Kfz-Steuern für Landmaschinen einführen wollte. Die Beschlüsse wurden teilweise zurückgenommen.
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