Die Zukunft des Deutschen Verkehrsgerichtstags (VGT) in Goslar bleibt ungewiss. Erst im kommenden Jahr solle darüber entschieden werden, ob der Experten-Kongress weiterhin im Harz oder aber künftig in Leipzig stattfinden soll, sagte VGT-Präsident Kay Nehm. Aus der sächsischen Messestadt liege ein interessantes Angebot vor.
Der Deutsche Verkehrsgerichtstag würde sehr gut zu Leipzig passen, betonte am Freitag Uwe Albrecht (CDU), Bürgermeister der Stadt Leipzig. «Wenn ein Umzug nach Leipzig gewünscht ist, stehen bei uns alle Türen offen». Die Leipziger Messe hatte zuvor bereits bestätigt, dass Verhandlungen mit dem VGT geführt werden. «Der Verkehrsgerichtstag ist zweifellos ein sehr attraktiver Kongress mit einer hohen medialen Aufmerksamkeit. Wir bestätigen, dass dem VGT für die Veranstaltung ein Angebot vorliegt und wir uns im Gespräch befinden», hatte Unternehmenssprecher Steffen Jantz gesagt.
Nehm betonte, dass zunächst eine Mitgliederbefragung stattfinden solle, um ein Stimmungsbild einzuholen. Die endgültige Entscheidung werde der neue Vorstand fällen, der vor Beginn des nächsten Verkehrsgerichtstages im Januar 2019 gewählt werden soll. Nehm wird dann nicht wieder als Präsident kandidieren.