Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Wirtschaft

Good News aus Sachsen: Starkes Plus bei Lehrverträgen im sächsischen Handwerk

Good News aus Sachsen: Starkes Plus bei Lehrverträgen im sächsischen Handwerk
Der Beruf der Friseurin ist nach wie vor besonders bei jungen Frauen beliebt. / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieSachsen News
Im sächsischen Handwerk gibt es ein deutliches Plus bei neuen Ausbildungsverträgen. Die meisten Lehrstellen sind aber noch frei.

Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2024/2025 verzeichnet das sächsische Handwerk einen Anstieg von 9,1 Prozent bei den Neu-Lehrverträgen. Bis Ende Juli wurden insgesamt 4.260 Verträge abgeschlossen, was 355 mehr sind als im Vorjahr, berichtete Frank Wetzel vom Sächsischen Handwerkstag. Die Ausbildungsquote bleibt auf einem hohen Niveau stabil, da eine duale Berufsausbildung im Handwerk weiterhin für junge Menschen attraktiv ist.

Über 21,6 Prozent der neuen Ausbildungsverträge wurden mit jungen Frauen abgeschlossen, die sich hauptsächlich für Berufe wie Friseurin, Augenoptikerin, Zahntechnikerin oder Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk entschieden haben. Auch im Maler- und Lackiererhandwerk, Tischlerhandwerk und bei den Kfz-Mechatronikern gibt es weibliche Verstärkung, so Wetzel.

Besonders gefragt waren im Vergleich zum Vorjahr Ausbildungsplätze in Berufen wie Lebensmittelhandwerk-Fachverkäufer, Fleischer, Bäcker, Konditor und Fahrzeuglackierer. Die meisten neuen Verträge entfielen jedoch, wie seit Jahren, auf Kfz-Mechatroniker, Elektroniker und Mechaniker für Sanitär-Heizung-Klima.

Mehr aus dieser Kategorie

Das Handwerk sucht jetzt verstärkt Kurzentschlossene, insbesondere Abiturienten und Studienabbrecher, um die über 6000 freien Ausbildungsplätze in rund 80 Berufen zu besetzen. Laut Wetzel gibt es Hunderte unbesetzter Stellen, vor allem im Kfz-, Metallbau-, Tischler-, Maurer-, Kälte- und Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk.

Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sachsen News
Artikel von

Sachsen News

Sachsen News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.

Social Media