So äußert sich Oberbürgermeister Michael Preuß in einer Pressemitteilung wie folgt:
„Mit großem Bedauern, erheblicher Besorgnis und großem Unverständnis habe ich von der unerwarteten und kurzfristigen Schließung der Geburtsabteilung im Kamenzer Krankenhaus St. Johannes erfahren. Es ist geplant, die Geburtsabteilung Ende Mai 2026 zu schließen. Diese Entscheidung trifft unsere Stadt zu einem sensiblen Zeitpunkt und hat weitreichende Auswirkungen für werdende Familien, medizinisches Personal und unter Umständen die gesamte Gesundheitsversorgung vor Ort. Besonders bedauerlich ist der Umstand, da der jetzt angekündigte Schritt im klaren Gegensatz zu den Anfang des Jahres 2026 gegenüber der Presse abgegebenen Statements steht.“
Die Geburt eines Kindes sei ein zutiefst persönlicher und bedeutender Moment im Leben – umso wichtiger sei die wohnortnahe, verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung. Der plötzliche Wegfall dieses Angebots stelle viele werdende Eltern vor große Unsicherheiten und organisatorische Herausforderungen und schwäche den Standort Kamenz in erheblichem Maß, so Oberbürgermeister Preuß.