Zehn Menschen sind im vergangenen Jahr in Sachsen bei Badeunfällen gestorben. Das sind sechs weniger als 2024 – eigentlich eine gute Nachricht. Doch eine Zahl gibt zu denken: Vier der Todesopfer waren jünger als 30 Jahre. Im Vorjahr hatte es in dieser Altersgruppe keinen einzigen Todesfall gegeben. Sieben der zehn Ertrunkenen waren männlich.
Wann und wo passierten die meisten Unfälle?
Überraschend: Nicht im Hochsommer starben die meisten Menschen. Schon im März (3 Tote) und April (2 Tote) ereigneten sich die meisten Unfälle – also zu einer Zeit, in der viele die Wassertemperaturen unterschätzen. Im Juli und August gab es jeweils nur einen Todesfall.
Die gefährlichsten Orte waren offene Gewässer: Drei Menschen ertranken in Seen, jeweils zwei in Flüssen und Teichen.