Nach dem verheerenden Unwetter in der Sächsischen Schweiz mit einem Toten sind weitere Wanderwege wieder freigegeben worden. Seit dem Mittag ist der Amselgrund von Rathewalde bis zum Abzweig Schwedenlöcher begehbar, teilte das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit. Die Schwedenlöcher und der Gansweg sind bis zur Basteistraße wieder zugänglich. Auch die Pavillonaussicht ist wieder geöffnet.
Sperungen wegen Schäden nach Unwetter
Der Kurort Rathen – die heimliche «Hauptstadt» der Sächsischen Schweiz – war vor zwei Wochen von einem kurzen und sehr heftigen Unwetter mit Gewitter, Sturm und Starkregen betroffen. Ein Mensch kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Das Gebäude der «Wanderrast» und die knapp 30 Ruderboote wurden bei dem Unwetter von umstürzenden Bäumen getroffen und verwüstet.
Große Teile des betroffenen Gebietes blieben zunächst gesperrt. Vor einer Woche wurde bereits der Basteiweg wieder freigegeben.
Der Staatsbetrieb Sachsenforst arbeitet weiterhin an der Beseitigung der Sturmschäden. Vorrang hatte dabei zunächst die Sicherung von Gebäuden, öffentlicher Infrastruktur und wichtigen Zugängen.