Nachdem vor rund zwei Monaten wohl ein 34-Jähriger in einem stillgelegten Stollen in Annaberg-Buchholz tödlich verunglückt ist, haben Polizei, Stadt und Oberbergamt weitere Sicherungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Jüngste Erkenntnisse legten nahe, dass sich Menschen aus dem Umfeld des Vermissten und andere Personen Zugang zu dem illegalen Eingang verschafft hätten, teilten die Behörden mit. Daher würden dieser Zugang und Teile eines Verbruchs an der Erdoberfläche gesichert.
Die Sicherheit habe oberste Priorität, hieß es in einer Mitteilung. «Wir bitten die Bevölkerung eindringlich, den Gefahrenbereich um den Kippenhainer Stollen zu meiden und jegliche unbefugten Handlungen zu unterlassen.»