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Waldbrand Gohrischheide – Hitze entzündet wohl Altmunition

Waldbrand Gohrischheide – Hitze entzündet wohl Altmunition
Waldbrand Gohrischheide – Hitze entzündet wohl Altmunition. (Archivbild) / Foto: Daniel Wagner/dpa
Von: DieSachsen News
Hitze, Altmunition und ein Naturschutzgebiet: Der Waldbrand in der Gohrischheide hatte die Einsatzkräfte auf Äußerste gefordert. Was die Staatsanwaltschaft über die Ermittlungen zur Brandursache sagt.

Die Ermittlungen zum verheerenden Waldbrand im Sommer 2025 in der Gohrischheide im Landkreis Meißen sind abgeschlossen. Hinweise auf Brandstiftung gebe es nicht, teilte die Staatsanwaltschaft Dresden mit. Es sei von einer witterungsbedingten Selbstentzündung der dort im Boden befindlichen Munition durch Hitze auszugehen. Zuvor hatte der MDR berichtet.

Schwierige und gefährliche Löscharbeiten

Die Gohrischheide ist ein Naturschutzgebiet auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz - und vor allem mit Munition aus den beiden Weltkriegen belastet. Am 1. Juli vergangenen Jahres war in dem Gebiet ein Waldbrand ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der Gefahren durch die Altmunition als schwierig und hielten tagelang Hunderte Feuerwehrleute und weitere Einsatzkräfte in Atem.

Sachsenforst stufte das Feuer als größten Waldbrand der vergangenen Jahrzehnte in Sachsen ein. Mehr als drei Viertel des Naturschutzgebietes waren betroffen.

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Räumung einzelner Flächen denkbar

Zum Schutz von Feuerwehr und Einsatzkräften bei künftigen Bränden sollen nach früheren Angaben des Umweltministeriums einzelne Flächen in der Gohrischheide von alter Munition befreit werden. Eine Räumung des kompletten, 2.000 Hektar großen Gebiets hatte Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU) aus Kostengründen jedoch abgelehnt.

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