Der Waldbrand auf einem ehemaligen Kohlebergbaugelände beim thüringischen Meuselwitz (Altenburger Land) hat sich ausgebreitet. Das teilte das Landratsamt Altenburger Land mit. Doch auch wenn sich das Feuer nahe der Grenze zu Sachsen-Anhalt und Sachsen von sechs auf acht Hektar Fläche ausgeweitet habe, sei der Brand unter Kontrolle.
Etwas Regen am Vormittag habe die Rauchentwicklung etwas eingedämmt, sagte eine Sprecherin des Landratsamts. Die Lage sei jedoch weiterhin angespannt. «Der Brand ist schwer zu löschen, weil die
Kohlereste, die sich noch im Boden befinden, immer wieder neue
Flammen entfachen», hieß es vom Landratsamt.
Zudem komme es zu unterschiedlich starker Rauchentwicklung. Anwohnern wurde demnach geraten, Fenster geschlossen zu halten und Klimaanlagen abzuschalten. Um die Flammen zu bekämpfen, seien rund 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützung komme auch von Feuerwehren aus anderen Landkreisen.
Die genaue Brandursache sei derzeit noch unklar. Das Feuer war am Samstagnachmittag ausgebrochen. Teilweise sei die Rauchentwicklung so stark gewesen, dass der Rauch sogar bis nach Leipzig gezogen war. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich Bäume an einer Starkstromleitung einer Stromtrasse entzündet.